Wohngeschichte

Februar 04, 2015
Ulrike Wagenknecht

Immer wieder erlebe ich, dass Menschen kaum über ihre Wohngeschichte nachdenken. Die Frage nach der persönlichen Wohngeschichte löst auf‘s erste Unruhe aus.

Vielleicht liegt der Grund hierfür darin, dass Wohnen zu einer Gewohnheit gehört, die selten hinterfragt wird. Möglich aber auch, dass allein durch die Fragestellung ein Bewusstsein darüber entsteht, dass Wohnen etwas mit der eigenen Persönlichkeit zu tun hat. Und darüber ist es tatsächlich ungewöhnlich mit einer fremden Person zu sprechen.

Wohnen ist Normalität. Allerdings wohnen wir sehr unterschiedlich. Wohnen ist ein Grundbedürfniss und doch haben wir alle unterschiedliche Anliegen.

Wenn der erste Schritt getan ist und ein Gespräch über bekannte Wohnformen in Gang kommt, entwickelt sich sehr rasch ein erkennen, wie hoch die Wechselwirkung zwischen Mensch und Raum ist. Dazu benötigt es nicht nur Fachwissen rund um das Wohnen. Vieles wird intuitiv gestaltet.

Je authentischer jemand wohnt, desto besser wird sich diese Person zu Hause wohl fühlen und entspannen können.

Was ist Ihre Wohngeschichte?

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